Ostern ... und die EIER ...
Schon wieder ein kommerzielles Fest ... ursprünglich eigentlich ein
Christliches Osterfest ...
Mehr als bei anderen Festen christlicher Herkunft wird für manche der zu Ostern praktizierten Gebräuche und verwendeten Symbole, wie zum Beispiel Osterhase, Osterei oder Osterfeuer, ein heidnischer Ursprung behauptet und diskutiert. Ähnlich wie beim Weihnachtsfest stehen diese volkstümlichen Traditionen in vielen Familien Deutschlands in höherer Bedeutung als der ursprünglich religiöse Hintergrund. Hase, Ei und andere Frühlingssymbole prägen heute auch weitgehend das kommerzielle Erscheinungsbild des Festes.

Für die Christen ist die Auferstehung Jesu das zentrale Ereignis ihres Glaubens. Der Tod wird nicht als Ende, sondern als Neubeginn eines neuen Lebens gesehen. Damit soll im christlichen Osterfest bekundet werden, dass das Leben über Tod, die Wahrheit über die Lüge, die Gerechtigkeit über das Unrecht und die Liebe über den Hass siegen wird.
Bei den meisten wird wohl ... der Ostergeschenkerauschkauf siegen ... und wieder keine besinnliche Zeit (wird auch der Wheinachtsmann sagen) ........
Auf was möchte ich mich besinnen ... erinnern .. an das frühere Ostern. Ich erinnere mich an die Spaziergänge mit meiner Familie im Wald und die dort versteckten Osternester. Mit Selbstgefärbten Eiern und Schokolade. Mitten im Wald .. ich überlegte damals ernsthaft .. woher der Osterhase wusste, dass wir genau diesen Weg gehen .. und ob das Nest nicht doch vielleicht jemand anders gehörte. Nachdem ich das mal meiner Oma erzählte ... schrieb der Osterhase künftig immer den Namen auf ein Ei. Das fand ich super .. und hatte so auch kein schlechtes Gewissen mehr, eventuell die Schokolade von jemand anderes zu essen. Anschließend gab es immer Ostereierhurgeln (schwäbische Abwandlung). Mein Opa baute hierfür eigens eine Hurgelbahn. Gewonnen hat derjenige ... dessen Eier am weitesten rollten und dabei auch noch unversehrt blieben. Wobei ich manchmal sehr böse auf den Osterhasen war.. weil er mir so weiche Eier gegeben hat (Weichei).
Als ich endlich wusste, dass der Osterhase nun nicht mehr zu mir kommt, weil er zu viel arbeit hatte und häufiger in der Stadt unterwegs war. Somit musste meine Oma nun auch im Auftrag des Osterhasen die Eier selbst färben. Natürlich sah ich hier gleich meine Gewinnchancen steigen. Denn ich saß direkt an der Ostereierkochundfräbestelle. Raffiniert wie ich bin ... habe ich die rohen Eier genau begutachtet .. geschüttelt, abgeklopft und die härte der Schale getestet. Ja, nur vorbereiteter Spieler ist ein guter Spieler. Nun in dem Glauben die härtesteten ausgesucht zu haben, färbte Oma sie in meiner Lieblingsfarbe. Welche Auswirkungen dies auf die Gewinnchance hatte .. kann ich mich leider nicht mehr erinnern. Aber Spaß hat es alle mal gemacht.
Anschließend gab’s abends dann Eiersalat ;-))
Grausam .. war nur der Tag der Erkenntnis .... ES GIBT KEINEN OSTERHASEN !! ;-))
Nun werde ich dieses Ostern .. mit Freund und Kind (das noch unerschütterlich an den Osterhasen glaubt )verbringen. Werde für den kleinen das Osternest verstecken und beim Großen dann gegen später selbst die Eier suchen .. und wehe ... sie sind nicht bemalt ;-))))
Hierzu .... noch was nettes .... das ich auf jeden Fall zu Ostern zelebrieren werde ....
das Osterlachen (lateinisch risus paschalis) bezeichnet den Brauch, in der Predigt an Ostern die Gottesdienstgemeinde zum Lachen zu bringen. Es war vom 14. bis 19. Jahrhundert fester Bestandteil des christlichen Brauchtums. Der Grundgedanke des Osterlachens war, die Osterfreude zum Ausdruck zu bringen. Gleichzeitig symbolisiert das Osterlachen die Überlegenheit und den Sieg über den Tod, der sich an Christus "verschluckt" hat und der Lächerlichkeit preisgegeben ist.
In diesem Sinne Euch allen ..
*** F R O H E O S T E R N ***
*** F R O H E O S T E R N ***
und viel Spaß beim Eiersuchen !!!


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